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dies ist eines der letzten fotos von diablo vom dezember 2006 - wo wir noch nichts von seiner krankheit ahnten

Das Ableben unseres geliebten Katers Diablo, verursacht durch einen Magentumor



Im folgenden versuchen wir einmal möglichst kompakt zusammenzufassen wie der Leidensweg von Diablo von Anfang Februar bis zum 01. März 2007 abgelaufen ist.



Es fing alles anfang Februar 2007 an (ein ganz genaues Datum wissen die Herrschaften Dosenöffner leider nicht mehr) als zu vorgerückter Stunde plötzlich ein Brummton aus dem Badezimmer ertönte. Luna, welche hin und wieder brummte, befand sich allerdings im Bett bei dem weiblichen Dosenöffner, und kam als Verursacher also nicht in Frage.

Es blieb also noch Diablo, welcher sein gesamtes vorheriges leben nicht gebrummt oder gefaucht hatte... Da schrillten natürlich sofort sozusagen alle Alarmglocken, und der männliche Dosenöffner schaute einmal nach im Bad, wo er Diablo in der Badewanne entdeckte, welcher sofort fluchtartig das Bad verliess.

Bei näherem Hinsehen entdeckte der männliche Dosenöffner ein wenig Urin in der Badewanne, was natürlich seltsam erschien, da zwar Luna ab und zu mal Pippi an Stellen macht, wo sie es nicht sollte, aber von Diablo war man so ein Verhalten gar nicht gewohnt.

Daraufhin sahen beide Dosies etwas näher hin, und entdeckten eine Art Kristalle im Urin, was natürlich gleich die Sorge aufkommen liess, dass es sich um Harngriess handeln könnte (das Frauchen ist ausgebildete Tierarzthelferin, und ahnte durch ihre Sachkenntnis gleich böses.)

Nachdem Diablo dann auch erkennbar Kristalle in seinem Klo hinterliess, und danach praktisch gar kein Wasser mehr liess, wurde er zum Tierarzt verfrachtet, damit er sich nicht an seinem eigenen Urin vergiftet, dadurch dass er es nicht mehr los wird.

Es gab die übliche Erstuntersuchung und Medikamente, falls es am nächsten Tag nicht besser sei, sollte er wieder zum Arzt gebracht werden. So fing das Unheil an seinen Lauf zu nehmen.
Natürlich wurde es nicht besser und er wurde kurze Zeit später zum Spülen stationär aufgenommen. 3 Tage später ging es Diablo sichtlich besser, und er durfte wieder nach Hause, wo er 2 Tage danach anfing zu erbrechen. So wurde er natürlich sofort zum Notdienst verfrachtet, und man vermutete wieder die Blasengeschichte.
Wieder wurde er stationär aufgenommen und beobachtet, und da die Blasengeschichte nachweislich nicht schuld sein konnte, wurde er geröntgt, Blut und Urin wurden abgenommen und zur Untersuchung verschickt.
Es waren keine Struvitsteine, sondern eine Mischung aus diversen Kristallen. Die Blase war leer, und dadurch das Erbrechen (selbstvergiftung durch sein Urin) auszuschliessen.
Man konnte sich sein Erbrechen nicht erklären. Auch da wurden alle diagnostischen Massnahmen ergriffen und nahmen ihn stationär nochmals auf. Man konzentrierte sich bei den Untersuchungen aber auf das Blatt einer giftigen Pflanze, die er nachts zuvor wohl zuhause gefressen haben musste.
Die Magenwand war leicht verdickt, aber auch dies kontrollierte man nochmals nach 3 Tagen, und es wurde besser - er erbrach sich zumindestens nicht mehr. Diablo konnte mit Medikamenten wieder nach Hause, mit dem Hinweis darauf, dass falls es nicht besser werden würde, man eine Endoskopie machen müsste um genau nachzusehen.

Die ersten Stunden zuhause glaubten die Dosenöffner auch an eine Besserung, doch er fing schon in der selben Nacht wieder an, ständig zu erbrechen. Dennoch frass er und war munter und hatte kein Fieber.
Am nächsten Tag wurde Diablo zur Endoskopie gefahren, und da kam dann telefonisch die niederschmetternde Nachricht, dass er einen weit fortgeschrittenen Tumor im Magen hatte, der sich schon auf Bauchspeicheldrüse und Milz ausgebreitet hatte.
Dies konnte man zuvor auf einem Röntgenbild nicht erkennen, da es ein gewebsinfiltrierender Tumor war. Der Tierarzt bat die Dosenöffner, ihn nicht mehr aus seiner Narkose erwachen zu lassen, und sagte, man könne zwar die Hälfte des Magens entnehmen, sowie Milz und Bauchspeicheldrüse, aber dies sei für Diablo nur ein Tod auf Raten, der sehr qualvoll sei, und das hätte er nicht verdient.

Was für ein Riesenschock!!! - man konnte es nicht fassen, dass unser heissgeliebter Diablo, der immer Lebenswillen bis zuletzt zeigte, und sehr tapfer war die ganze Zeit als er stationär aufgenommen war, der nie krank und noch viel zu jung war, jetzt sterben sollte.
Hinzu kam die Frage, wo er beerdigt werden könnte, da wir in einer Mietwohnung leben. Wir wollten ihn nicht von der Abdeckerei abholen lassen, und so haben wir bei uns in der Nähe einen schönen und ruhig gelegenen Tierfriedhof entdeckt, wo er jetzt ein schönes Grab hat, so dass die Dosenöffner immer einen festen Ort haben wo sie Diablo besuchen können.

Diablo war tapfer bis zum Ende, und hat sich sehr lange Zeit seine schwere Krankheit nicht anmerken lassen, welche bestimmt auch schon vor der Sache mit dem Wasser lassen in der Entwicklung war. Auch in seiner allerletzten Nacht vor der Einschläferung hat er noch einmal erst bei seinem Frauchen ein paar Stunden geschlafen, dann bei seinem Herrchen auf dem Stuhl neben dem Bett wo er oft lag... Am Morgen - kurz bevor er zum Arzt gefahren wurde, sah er noch einmal von einem seiner Lieblingsplätze aus aus dem Fenster, und ging danach sogar freiwillig in seinen Tragekorb, welchen er sonst eigentlich lieber gemieden hat.

Ausser vielleicht Ihm selbst (sterbende fühlen ja oftmals ihr nahendes Ende, vor allem Tiere) hat keiner geahnt, dass dies sein letzter Morgen sein müsste. Anmerken hat er sich jedenfalls so gut es ging nichts lassen.

Die Entscheidung für die Einschläferung war eine sehr sehr harte. Einerseites möchte man Diablo gerne am leben erhalten, was eher egoistisch gewesen wäre, und andererseits möchte man ihm ein leidvolles - langsames Ende ersparen - welches laut Aussage des Arztes unvermeidbar gewesen wäre.

Eine kleine Ironie des Schicksals mag es übrigens sein, dass er exakt einen Tag nach dem 4. "Geburtstag" dieser Webseite starb. Ca. 129.000 Besucher hatten ihn über diese Seite bis dahin besucht. Er ist also sogar irgendwie ein klein wenig "prominent" in seinem viel zu kurzen Leben geworden. Die Seite wird in seinem Andenken fortgeführt werden.

Schlaf gut und friedlich lieber Diablo - Deine Familie Isabelle und Michael, sowie die beiden Katzen Luna und Bandito - wir werden dich nie vergessen.



Hier geht es wieder zurück zu der Übersicht der Krankheiten, die im Jahr 2007 bei uns Einzug gehalten haben.


Wer unserer kleinen Familie übrigens im kleinen Rahmen nach diesen Schicksalsschlägen helfen möchte, der kann hier ein wenig weiterlesen.




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